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Nach seinem Klavierstudium in Fribourg und der Ausbildung
zum Orchesterdirigenten in Basel erhielt Laurent Gendre vom Schweizerischen
Tonkünstlerverein den Studienpreis für Dirigenten und rundete
dann seine Ausbildung in Deutschland und Österreich ab. Als Gastdirigent
hat er unter anderem das Berner Symphonieorchester, das Orchestre de la
Suisse Romande, das Orchester der Bretagne, das Lettische Nationalorchester,
das Orchestre de Chambre de Lausanne und das Orchestre de Chambre de Genève
sowie die Barockensembles La Cetra und Capriccio Basel dirigiert. Seit
1999 ist er musikalischer Leiter des Symphonieorchesters Thun. 2009 nimmt
er die musikalische Leitung des Freiburger Kammerorchesters. Er hat in
der Schweiz (Opéra de Fribourg) wie auch in Frankreich - in Rennes,
Reims, Dijon und Besançon - zahlreiche Opernaufführungen dirigiert.
2009 leitete er am Festival Europa Cantat in Utrecht eine Aufführung
von Honeggers Le Roi David. 1994 gründete Laurent Gendre das Ensemble
Orlando Fribourg. Unter der Leitung von Laurent Gendre haben der Oratorienchor
Bern und das Berner Symphonieorchester zahlreiche geistliche Chorwerke
aufgeführt, darunter Debussys Le Martyre de St-Sébastien,
Mendelssohns Elias, Elgars The Dream of Gerontius, die Glagolithische
Messe von Janá?ek, das Requiem von Dvo?ák, Ein Deutsches
Requiem von Brahms und die Messe in f-Moll von Bruckner. In der Saison
2011-2012 stehen Beethovens neunte Symphonie und Schumanns Faust-Szenen
auf dem Programm. Ab 29. Dezember 2012 wird Laurent Gendre die neue Produktion
der Freiburger Oper dirigieren: Viva la Mamma von Gaetano Donizetti.
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